Zillertaler Höhenstraße

Abenteuer auf über 2000 Meter ü. NN

Die Zillertaler Höhenstraße ist ein Muss für abenteuerlustige Wanderer und Familien, die die Natur gern mit allen Sinnen erleben. Auf zahlreichen Aussichtsplattformen und Jausenstationen eröffnen sich atemberaubende Panoramaausblicke über die umliegenden Alpen und Täler. Vielfältige Möglichkeiten stehen den Besuchern offen um die Zillertaler Berge zu bewandern, die unheimlich schöne Natur zu entdecken und dabei frische Bergluft zu schnuppern.

Die Zillertaler Höhenstraße führt Besucher auf einer abenteuerlichen Auffahrt über die engen Straßen, durch die dunklen Wälder und über schweißtreibenden Serpentinen über 2000 Meter über den Meeresspiegel – das ist allerdings nichts für schwache Gemüter. Etwas Schwindelfrei sollten zumindest die Fahrer bei Ausflügen über die Höhenstraße sein, da die Straße oft an steile Abhänge anschließt. Die traumhafte Aussicht über die Bergspitzen entlohnt jedoch jeden Schweißtropfen, den der Anstieg und die Auffahrt der Höhenstraße gekostet haben garantiert.

Zugangsmöglichkeiten auf die Höhenstraße bieten gut beschilderte Auffahrten über Aschau am Zellberg, Zell am Ziller, Ried, Kaltenbach und Hippach – Schwendberg. Es bietet sich dabei an verschiedene Orte für die Auf- und Abfahrt zu wählen, um den Ausblick über die Höhenstraße in seinem vollen Panorama erleben zu können.

Mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad, aber auch zu Fuß, erklimmt man die steilen Serpentinen Richtung Bergspitze, vorbei an urigen Bauerhöfen, Almen und saftigen Bergwiesen.

Womit Besucher rechnen sollten ist freilaufendes Vieh, das zum greifen nahe neben der Straße weidet. Die Kühe und andere Weidetiere sind auch für den ein oder anderen Stau verantwortlich, wenn sie gemächlich über die Fahrbahn spazieren. Auf der Zillertaler Höhenstraße ist das nichts Außergewöhnliches und sollte mit Geduld und Gelassenheit genommen werden. Besonders für die Kleinen ist genau diese Nähe zu Tier und Natur etwas Beeindruckendes und wird mit großen Augen verfolgt. Mit etwas Glück erhascht man bei Wanderungen in den Alpen aber auch einen Blick auf frei lebende Murmeltiere und Gämsen.

Die zahlreichen Wanderwege entführen direkt von den Plattformen und Jausenstationen in die saftigen Wiesen und Weiden der Zillertaler Berge. Diese sind entlang der Höhenstraße vom Tourismus verschont und bieten jedem Naturliebhaber genügend ruhige Fleckchen zum rasten und um frische Bergluft zu tanken. Für kleine Kletterer finden sich neben den Pfaden immer wieder neue Herausforderungen kleine Hügel zu erklimmen,  fortgeschrittene Wanderer kommen ebenfalls auf zahlreichen anspruchsvollen Touren auf ihre Kosten.

Was man bei der Planung beachten sollte sind Öffnungszeiten, Mautgebühr und Witterung. Die Zillertaler Höhenstraße ist von Juni bis Oktober geöffnet und gegen eine Mautgebühr, die sich auf 7-20 Euro pro Fahrzeug beläuft, passierbar. Wegen ihrer Steilheit gilt die Zillertaler Höhenstraße allerdings bei schlechter und feuchter Witterung als nicht ungefährlich. Durch die umliegenden Wälder hält sich Nässe häufig besonders hartnäckig auf den Fahrbahnen. Das Fahrverhalten und die Geschwindigkeit sollte deshalb in jedem Fall auf die vorhandenen Bedingungen abgestimmt werden. Falls Wanderer und Besucher doch einmal von einem Gewitter überrascht würden, dienen zahlreiche Jausenstationen entlang der Höhenstraße als Einkehrmöglichkeit.

Für längere Aufenthalte bieten die Hotels im Zillertal schöne Unterkünfte und Übernachtungsmöglichkeit für Besucher.

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